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Umfrage: welche Ultraschall-Version setzt Ihr ein?

Für unseren Vortrag auf der #subscribe8 Konferenz wüssten wir gerne, welche Version von Ultraschall Ihr eigentlich produktiv einsetzt. Hier geht es zu der Umfrage im Sendegate!

 

 

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Aller Anfang ist schwer: neu strukturierter Tutorials -Bereich

Mittlerweile ist die Liste unserer Tutorial Screencasts zu Ultraschall ziemlich angewachsen: im YouTube Kanal finden sich 35 Videos. Die eigentlich erfreuliche Fülle an Informationen führt jedoch – gerade bei NeueinsteigerInnen – zu zwei Problemen: zum einen ist in der unstrukturierten YouTube-Liste schwer ersichtlich, was eine didaktisch sinnvolle Reihenfolge zur Einarbeitung in unsere Podcast-Recording Software ist. Zum anderen führen die älteren Videos eher in die Irre, als dass sie Fragen beantworten – die Nutzeroberfläche von Ultraschall sieht spätestens seit der 2.0 Release komplett anders aus.

Daher haben wir eine neue Tutorial-Seite hier auf ultraschall.fm eingerichtet, die ebendiese Probleme angeht: zum einen werden Videos mit Erläuterungen in Gruppen zusammengefasst sowie chronologisch klarer sortiert. Zum anderen werden generell überholte Videos gar nicht mehr angezeigt (sind jedoch noch auf dem YouTube Kanal zu nostalgischen Zwecken erhalten).

Aber auch durch diese neue Strukturierung bleibt das Problem, dass unterschiedliche NutzerInnen unterschiedliche Orientierung brauchen. Wir grübeln seit längerem über diesem Problem, und werden zur SUBSCRIBE 8 Konferenz vielleicht ein paar Ansätze präsentieren können.

Bis dahin hilft vielleicht ein etwas rustikaler Ansatz: eine direkte Empfehlung, welche Videos für wen geeignet sind.

1) Interessierte und Unentschlossene

Ist Ultraschall überhaupt das richtige für mich? Worum dieser ganze Hype? Das sind sehr berechtigte Fragen, und es ist einigermaßen nervig, sich durch dutzende Videos klicken zu müssen um einen schnellen Eindruck zu bekommen. Genau dafür haben wir einen „Schnelldurchlauf“ als Video konzipiert, aufgezeichnet live auf dem 33c3 Kongress. Hier werden ohne viele Schlenker einmal sämtliche vorhandenen Funktionen gezeigt (Stand: Dezember 2015). Vermutlich etwas zu schnell, um es direkt selbst anwenden zu können, aber genau richtig für einen Überblick. Und ja, das dauert immer noch eine Stunde – aber Ultraschall kann eben auch viel. Sehr viel.

2) AusprobiererInnen

Wenn man – mit der kostenlosen Testversion von Reaper und dem ohnehin kostenlosen open-source Ultraschall – einfach mal etwas spielen möchte, würden wir folgende Reihenfolge empfehlen: zunächst den jeweils letzten Release-Podcast, da hier die Installation gezeigt wird. Ergänzend sollte der Blick auch auf die Installations-Anweisungen fallen – wir arbeiten hart daran, dass jede Release einfacher zu installieren ist als die davor, aber es ist eben leider immer noch nicht ganz selbsterklärend.
Dann kann man sich im Prinzip eine beliebige Folge aus dem Funktions-Abschnitt nehmen und Schritt für Schritt nachbauen. Oder man versucht sich – mit einem Finger auf der Video-Stopp-Taste – an Teilen des oben genannten 33c3 Videos.

3) UpdaterInnen

Es macht immer und ausnahmslos Sinn, Ultraschall auf der aktuellsten Version zu betreiben. Bisher war immer alles abwärtskompatibel, bisherige Projekte bleiben erhalten. Oft werden komplizierte Abläufe durch neue Funktionen viel einfacher. Damit man das auch mitbekommt, erstellen wir für jedes Update einen Screencast, der nicht nur die Installation, sondern auch die neuen Funktionen (und nur diese!) erklärt. Es macht daher Sinn, ALLE Release-Screencasts seit der letzten Installation durchzusehen, und erst dann das Update auf die aktuellste vorzunehmen. Beispiel: man ist noch auf Ultraschall 1.3 unterwegs. Das war eine gute Release! Da man aber StudioLink nutzen möchte, schaut man sich die Videos der 2.0, 2.1 und 2.2 an, merkt was man alles die letzten Monate verpasst hat und folgt fröhlich der Update-Anleitung der 2.2 (man kann immer alle Updates überspringen).

4) Early Adopter

Natürlich sollte man eine neue Release auch gleich am Release-Tag einspielen. Noch cooler aber ist es, wenn man auch weiß, was für eine neue Release kommt und was die mit sich bringen wird. Für diese Zielgruppe gibt es unsere Keynotes. Mit etwas Krawall und Remmidemmi gibt es hier zum einen Werkstattberichte, zum anderen wird hoffentlich auch so etwas wie die „Seele“ unseres Projektes spürbar – warum wir das alles hier überhaupt machen.

5) Hilfesuchende

Irgendetwas funktioniert nicht so, wie es soll? Dann ist vielleicht ein Blick in die Rubrik „Grundlagen“ hilfreich. Die „Routing Matrix“ spielt eine ganz zentrale Rolle bei Ultraschall, und nichts ist wichtiger zu verstehen. Man will in dieser Kreuzschiene nicht nur etwas aus den Videos nachklicken, nein man will sie beherrschen. Die knapp zwei Stunden der Folge „Routing wirklich verstehen“ sind hier wirklich, wirklich gut investierte Zeit. 90% aller Probleme lassen sich so lösen, oft auch beim Umgang mit anderer Audiosoftware.

Dann: mit neuen Tutorials auf dem Laufenden bleiben

Wenn man einmal den Einstieg – oder Wiedereinstieg – geschafft hat, sollte man versuchen auf dem Laufenden zu bleiben. Für unsere nächste Release haben wir einige _sehr_ spannende Features in Planung, die will man nicht verpassen! Daher: jedes neue Video lohnt sich. Gebt uns auch gerne Feedback, wenn Euch an den Videos irgend etwas stört oder Ihr Verbesserungsvorschläge habt.

 

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Ultraschall 21 – Ducking von Sprache und Sounds in einem Podcast

Ich zeige in dieser Folge, wie man auf verschiedenen Wegen die Verständlichkeit der eigenen Sprache in einem Podcast gegenüber Hintergrundsounds wie Jingles oder Musik verbessern kann. Das Grundprinzip ist einfach: Während man spricht, soll der Soundhintergrund leiser werden, danach wieder zur ursprünglichen Lautstärke zurückfinden.
Es gibt hier viele Wege: ich zeige den “robusten” Ansatz über einen Crossfade, Die Spurautomatipn über den Volume-Envelope, die manuelle Methode über unser Soundboard sowie die Profi-Variante über den Sidechannel-Kompressor, die dann auch in Echtzeit und automagisch während der Sendung funktioniert.

Für die Sidechannel-Kompression liefern wir seit Ultraschall 1.3 auch ein Projekt-Template mit, so dass sich dieses Setup in wenigen Sekunden nachbauen lässt.

Installation

Grundsätzliches

Der Einsatz dieser Distribution erfolgt auf eigene Gefahr, eigene Einstellungen werden in der Regel ungefragt überschrieben – es lohnt also, diese vorher über das Menü REAPER | Preferences | General | Export Configuration… zu sichern.

Unsere Änderungen greifen auf sehr vielen verschiedenen Ebenen: Dateisystem (Grafiken), Walter-Themingdatei, Projektsettings, REAPER-Settings, Toolbar-Settings. All diese Änderungen sind quelloffen (CC0) und können beliebig angepasst werden – man sollte jedoch eine recht klare Vorstellung haben was man tut.

Installation der 2.2 (Bitte aufmerksam befolgen!)

Je nachdem, ob man bereits eine vorherige Version von Ultraschall im Einsatz hat, unterscheidet sich die Installation: Update oder Clean Install.

Mac OS X 10.11 (Update)

  1. REAPER aktualisieren: REAPER v5.23 OS X 64-bit laden und installieren. Eine Testversion ist uneingeschränkt 60 Tage lauffähig, danach fallen einmalig 65€ Kosten an. Man kann REAPER 5 problemlos über die 4er Version installieren, alle eigenen Presets bleiben erhalten.
  2. Ultraschall laden: unsere 2.2.2 Distribution laden und das .dmg starten
  3. Alte Installation bereinigen: In dem sich öffnenden Finder-Fenster einmalig Uninstall.command aus dem .dmg durchlaufen lassen. Hiermit werden die alten Einträge aus system/library entfernt. Um alte Soundflower oder USH Geräteeinträge zu entfernen einmalig das Script Remove legacy audio devices.command, ebenfalls im .dmg zu finden, durchlaufen lassen.

Der weitere Verlauf entsprich der Neuinstallation ab Schritt 3:

Mac OS X 10.11 (Neuinstallation)

  1. REAPER installieren: REAPER v5.23 OS X 64-bit laden und installieren. Eine Testversion ist uneingeschränkt 60 Tage lauffähig, danach fallen einmalig 65 € Kosten an.
  2. Ultraschall laden: unsere 2.2.2 Distribution laden und das .dmg starten
  3. Ultraschall Plugin installieren: Unser Installationsprogramm Ultraschall-2.2.2.pkg starten und durchlaufen lassen. Achtung: Sollte die Installation am Ende eine Fehlermeldung ausgeben, bitte einmal OSX neu booten und den Installer erneut durchlaufen lassen – dann funktioniert es mit Sicherheit.
  4. Optional – UltraschallHub installieren: Wenn man in Ultraschall erweiterte Features wie eine rein in Software modellierte Skype N-1 Schaltung umsetzen möchte, ist die Installation unserer eigenen Ultraschall Devices (ehemals: Soundflower) Voraussetzung. Hierzu das UltraschallHub.pkg durchlaufen lassen. Für den Einsatz von StudioLink oder Soundboard in Ultraschall ist dieser Schritt nicht notwendig und kann übersprungen werden.
  5. Die REAPER-Ultraschall Konfiguration installieren: REAPER starten. Die Datei Ultraschall_2.2.ReaperConfigZip in das geöffnete REAPER Hauptfenster ziehen und Importieren. WARNUNG: Wenn man vorher bereits mit eigenen Einstellungen gearbeitet hat empfiehlt es sich, ebendiese ZUVOR an gleicher Stelle zu exportieren – es werden von dieser Distribution erhebliche REAPER-Bereiche ungefragt überschrieben.
  6. Startscreen anpassen: Damit man beim Starten der Software direkt mit dem Ultraschall-Logo begrüßt wird, legt man die Bilddatei Ultraschall Reaper Splash Screen.png aus dem Ordner Add-onsan einen beliebigen Ort im Dateisystem ab. In REAPER startet man aus dem Menü REAPER | Preferences… | General und dann unten Advanced UI/system tweaks…. Dort aktualsiert man den Pfad unter Custom splash screen image zur Datei.
  7. Nur bei Neuinstallation – Ultraschall-Farbset installieren: Damit das neue Ultraschall-Farbset funktioniert, muss anschließend die Preset-Palette des MAC/PC überschrieben werden. WARNUNG: wenn bereits mit liebgewonnenen Farb-Presets arbeitet sollte man diesen Import überspringen und sich die Farbwerte lieber manuell einstellen. Der Import funktioniert so: Im Menüpunkt Extensions den Punkt Auto Color/Icon aufrufen. Hier kann auch die automagische Zuordnung von Farben und Spurnamen erweitert/angepasst werden. Mit einem Rechtsklick in diesem Fenster Show Color Management Window aufrufen. Dort den Punkt Load color set from file... auswählen und die in dieser Distribution (Ordner Add-ons) mitgelieferte Datei Ultraschall Colorset.SWSColor laden. Nun stehen alle 11 von @graphorama handgeklöppelten Ultraschall-Farben zur Verfügung.
  8. Loslegen: REAPER starten und unter „Podcast“- About Ultraschall kontrollieren, dass alle Komponenten richtig installiert sind.

Zur Handhabung der neuen Funktionen wird der demnächst erscheinende Release Screencast im Ultraschall-Youtube Kanal empfohlen: https://www.youtube.com/playlist?list=PLrHlJxVCzpcUF8e0pbt60uSK26JNxbFzG.

Windows: Installation

  1. REAPER installieren: REAPER v5.23 Windows 64-bit laden und installieren – eine Vollversion ist für 60 Tage kostenlos testbar, danach werden 65 € fällig. Für Windows unterstützen wir nur die 64 Bit Version.
  2. Ultraschall laden: Die Ultraschall-2.2.2.msi (24.1 MB) Datei laden. Den Installer starten und durchlaufen lassen.
  3. Die REAPER-Ultraschall Konfiguration installieren: REAPER starten und die nun auf dem Desktop zu findende Datei Ultraschall REAPER Theme in das geöffnete REAPER-Fenster fallen lassen. Den Import durchlaufen lassen. Danach kann die Datei vom Desktop gelöscht werden.
  4. StudioLink und das Ultraschall-Soundboard verbinden: Unser direkt in die Recordingsoftware integriertes Soundboard zum Einspielen von Jingles und Ähnlichem sowie StudioLink als Alternative zu Skype-Remoterecordings wird automatisch installiert. Man muss dies jedoch einmalig nach der Installation REAPER mitteilen: Im Menü Options | Preferences… | Plug-ins/VST anwählen. Nun rechts oben den Button Auto-detect drücken und rechts unten mit Apply bestätigen. Die Einstellungen können nun wieder geschlossen werden.
  5. Startscreen anpassen: Damit man beim Starten der Software direkt mit dem Ultraschall-Logo begrüßt wird, startet man in REAPER aus dem Menü Options | Preferences… | General und dann unten Advanced UI/system tweaks…. Dort aktualsiert man den Pfad unter Custom splash screen image zur Datei Ultraschall Reaper Splash Screen.png, die man im Verzeichnis Ultraschall im Ordner Programme auf der Festplatte findet.
  6. Aufräumen: Die Verknüpfung Ultraschall REAPER Theme wieder vom Desktop löschen.
  7. Loslegen: REAPER starten und unter „Podcast“- About Ultraschall kontrollieren, dass alle Komponenten richtig installiert sind.

Changelog

Infos:

Syntax für das Changelog

  • Preferences: Diese Änderungen werden im Preferences-Dialog von Reaper vorgenommen, den man über +, oder im Menü unter Reaper | Preferences… erreicht.
  • Theme: Diese Änderungen betreffen das mitgelieferte Theme und sind für Design und Anordnung der Elemente (Buttons, Regler, Anzeigen…) verantwortlich.
  • Actions: Änderungen, die die Bindung von Aktionen teilweise auch Presets auf Tastatur/Maus/Trackpad betreffen.
  • Soundboard: Features unseres eigenen Soundboards für Einspieler aller Art.
  • Installer: Neuerungen, die den mit der 1.2 eingeführten Installer für den Mac betreffen.
  • Hub [Nur Mac]: Unser Projekt zur Ablösung von Soundflower Soundflower für ein stabiles und knacksfreies Podcastingerlebnis.
  • Misc: Infos Was sonst noch so anfällt.

Last Changelog:

2.2.2 Gropius – 2016-August-14

  • Soundboard [Mac]: Bugfix Bugfix: Aufgenommene Soundboard-Spuren werden jetzt abgespielt.
  • Misc [Windows]: Kompatibilität Updates für Windows 10 Version 1607 (Build 14393, Anniversary-Update).
  • StudioLink: Update Ultraschall enthält jetzt die neue StudioLink-Version 16.04.1.

2.2.1 Gropius – 2016-June-09

  • Installer: Bugfix Bugfix: Löschen von alten Dateien schlägt fehl. Danke an Marcus Schwarz für den Bugreport.
  • Installer: Bugfix Bugfix: Löschen von anderen alten Dateien schlägt fehl. Danke an Wolfgang Schulz für den Bugreport.

2.2 Gropius – 2016-Jun-05

  • Theme: Weiteres Feintuning des neuen Themes Die Scrollbalken sowie Zoom-Icons wurden vereinfacht, ebenso Schieberegler in AU/VST-Effekten.
  • Actions: Räuspertaste und Mute-Spur Komplette Neukonzeption der Räuspertasten- und Mute-Funktion. Der editierbare Mute-Envelope wird nun immer in einer Separaten Spur angezeigt und farblich besser hervorgehoben. Der Mute-Button in der Iconleiste funktioniert nun kontexabhängig: vor einer Aufnahme können ausgewählte Spuren für die Räuspertaste aktiviert werden. Während und nach der Aufnahme schaltet er die Sichtbarkeit der Mute-Spuren ein oder aus.
  • Actions: Auswahl von Spuren über Tastatur Über die Zahlentasten 1 bis 8 können die jeweiligen Spuren markiert oder unmarkiert werden. 9 markiert sämtliche Spuren, 0 hebt die Markierung sämtlicher Spuren auf.
  • Actions: Alle Spuren für Schnitt vorbereiten Die Befehlsfolge „Prepare all tracks for editing“, die nach jeder Aufnahme aufgerufen werden sollte, wurde verbessert und stellt weitere Parameter für den Schnitt um.
  • Actions: Neuer Menü-Eintrag „Customize“ Im Podcast-Menü sind unter dem neuen Eintrag „Customize“ folgende Funktionen zusammengefasst: ‚Shortcuts and action list‘ um Tastaturkürzel neu definieren zu können und neue Funktionen hinzuzufügen, ‚Track: set track icon‘ um Spuren mit einem Symbol verzieren zu können, ‚Show theme configuration window‘ um Farben des Theme anzupassen, ‚Show theme element finder‘ um die Benamung von einzelnen Elementen der GUI zu finden sowie ‚Auto color‘ um die Standardfarben von Spuren in Abhängigkeit ihres Namens festzulegen. Weitere Hinweise über die Anpassbarkeit von Ultraschall/Reaper zeigt dieser Vortrag:
  • StudioLink: Vollständige Integration des StudioLink Plugins Als qualitativ in Bezug auf Stabilität, Konstanz und Klangqualität weit überlegene Alternative zu Skype unterstützt Ultraschall nun StudioLink. Ohne den Aufbau einer N-1 Schaltung über die Routingmatrix ist es damit möglich, Ferngespräche mit bis zu 8 PartnerInnen zu führen, die in jeweils separaten(!) Spuren aufgezeichnet werden. Die PartnerInnen können dabei die schlanke Standalone-Version von StudioLink nutzen und benötigen keine eigene DAW. Die Einrichtung einer StudioLink-Schaltung wird im Release-Video erläutert.
  • Soundboard: Soundboard nun auch für Windows und als AU Version für den Mac Das Ultraschall-Soundboard steht nun mit vollem Funktionsumfang auch unter Windows zur Verfügung. Bei der Mac-Version wurde von VST auf AU Technik umgestellt.
  • Installer: StudioLink Plugin und standalone Ultraschall liefert im Installer die Version des StudioLink-Plugins aus. Externe GesprächspartnerInnen können sich die Standalone-Fassung von StudioLink laden.
  • Preferences: Stop Funktion überarbeitet Die Stop-Funktion bei Aufnahmen wurde so überarbeitet, dass der Aufnahme-Cursor nach Stop an das Ende der bisherigen Aufnahme gesetzt wird. Dies verhindert, dass bei einem erneuten Start der Aufnahme kein alternativer Take angelegt wird, sondern die eigentliche Aufnahme fortgesetzt wird.
  • Preferences: Neue Spuren werden direkt für die Aufnahme aktiviert Alle neu angelegten Spuren werden direkt auf „Record Arm“ geschaltet und sind bereit für die Aufnahme – der zusätzliche Klick auf den roten Arm-Knopf kann damit oft entfallen.
  • Misc: Ultraschall 3 Preset für ReaEQ Standardmäßig wird bei Aktivierung des ReaEQ Equalizers das Preset Ultraschall 3 aktiviert, dass deutlich weniger Bassanhebung und damit Poltern mit sich bringt.
  • Misc: Ultraschall Presets für gebaute Beiträge Folgende Effekte werden als Ultraschall-Presets für die Verfremdung von Stimmen für gebaute Beiträge angeboten: Telephone (ReaEQ), Small Room, Large Room, Church (ReaVerbate)
  • Installer: Bugfix Fehlerhafte Code-Signatur in Uninstall.command. Vielen Dank an Arnd Layer für den Bugreport.

2.1.1 Gropius – 2016-Feb-27

  • Theme: Weiteres Feintuning des neuen Themes
  • Windows: Anpassung der Farbwerte für die Audiospuren Auch unter Windows stimmen nun die Zuordnungen von Bezeichnungen und Farbwerte

2.1 Gropius – 2016-Feb-19

  • Theme: Umfangreiches Feintuning des neuen Themes Der Kontrast von nahezu allen Elementen wurde hoch gesetzt, um die Bedienbarkeit auch in ungünstigen Lichtsituationen zu verbessern. Gruppen von Icons werden optisch zusammengefasst. Einzelne Icons wurden neu gezeichnet um die Funktion klarer werden zu lassen. Die Anmutung aller Buttons wurde vereinheitlicht. Feintuning vieler Farbwerte, um sie der Ultraschall Farbpalette anzupassen. Die Farbpalette ist nun logisch entlang des Regenbogens angeordnet. Schnitte innerhalb eines Items sind durch abgerundete Kanten und eine feine Linie jetzt deutlicher zu erkennen.
  • Preferences: Snap Funktionen (Magnetisches Andocken) Alle Elemente wie Items, Marker und Regions unterstützen nun das magnetische Andocken, was komplexere Editings vereinfacht.
  • Theme: Routing Matrix enthält Anzeige über Eingangszuordnungen Im unteren Bereich der Routing-Matrix können nun die Zuordnungen der Input-Kanäle zu den Spuren vorgenommen werden. Somit können nun wirklch alle relevanten Zuordnungen übersichtlich an einer einzigen Stelle erfolgen.
  • Misc: SWS/S&M Extension 2.8.3 Ultraschall wird nun mit der SWS/S&M Extension 2.8.3 ausgeliefert
  • Actions: Neue Shortcuts für flüssiges Editing mit der Tastatur Mit den Tasten i und o können Anfang und Ende einer Zeitselektion gesetzt werden – analog zu vielen Videoschnittprogrammen. Mit den Tasten 1 und 2 können Anfang und Ende der Selektion angesprungen werden. Die Tastaturzuordnungen für das Springen zwischen Kapitelmarken wurde geändert, um nicht Kollisionen beim wortweisen Springen in Textabschnitten zu provozieren.
  • Actions: Start/Stop/Pause-Safemode für die Tastatur Um das unbeabsichtigte Beenden einer laufenden Aufnahme zu verhindern, werden die Tasten RETURN und SPACE während einer Aufnahme abgefangen. Es erscheint ein Dialog, ob die Aufnahme wirklich gestoppt werden soll.
  • Actions: Robustheit der Kapitelmarken-Funktionen Sämtliche Kapitelmarkenfunktionen wurden neu in Lua implementiert und interpretieren nun, ob a) eine Aufnahme läuft oder b) eine Aufnahme abgespielt wird oder c) keine Aktion stattfindet. Im Falle von a werden die Marken an die aktuelle Aufnahmeposition gesetzt, bei b) an die aktuelle Abspielposition und bei c) an die aktuelle Position des Edit-Cursors. Die Midi-Ansteuerung wurde so robust gestaltet, dass Kapitelmarken über Midi in jedem Zustand des Programmes gesetzt werden können – selbst während bestehende Marken editiert werden.
  • Actions: Benamung der Ultraschall-Actions Im über die Taste ? zu erreichenden Actions-Dialog – in dem sich auch Tastatur-Zuordnungen editieren lassen – sind nun alle Ultraschall-Funktionen einheitlich mit dem Präfix ULTRASCHALL: benamst und verständlicher formuliert.
  • Soundboard [Nur Mac]: Bugfix REAPER stürzt nicht mehr ab, wenn der ins Soundboard zu importierende Ordner nur eine Datei enthält. Vielen Dank an Sven Wiegand für den Bugreport.
  • Soundboard: Bugfix REAPER stürzt nicht mehr ab, wenn eine der zu importierenden Sounddateien nicht decodiert werden kann. Danke an René Kurfürst für den Bugreport.

2.0 Gropius – 2015-Dec-09

  • Misc: Reaper 5 und OS X 10.11 El Capitan Die Ultraschall ist nun für Reaper 5 und OSX 10.11 El Capitan optimiert. Ältere Versionen werden nicht weiter untertützt.
  • Installer [Nur Mac]: User- statt Systemverzeichnis Der neue Installer schreibt seine Einträge in das User-Verzeichnis von OSX, nicht mehr nach System.
  • Theme: Komplettes Redesign des Theme Mehr Konsistenz, weniger Unordnung. Alle Icons und Funktionsbereiche wurden überarbeitet, Farben vereinheitlicht.
  • Theme: Responsiver Mixer In Abhängigkeit der Dock-Höhe blendet der neue Mixerbereich Bediehnelemente ein und aus.
  • Theme: Neue Ansicht: das Storyboard für gebaute Beiträge. Beliebige Bereiche einer Aufnahme – etwa einzelne Antworten – können mit Schlagworten versehen werden, nach denen – auch projektübergreifend – gesucht und gefiltert werden kann. Verwaltung beliebig vieler Clip-Datenbanken. Farben und Kommentare, um in komplexen Projekten den Überblick zu behalten. Gruppierungsfunktion für fertige Abschnitte und Regionen, um sie zusammen zu halten. Text-Elemente können frei im Schnittbereich verteilt werden, etwa um Shownotes oder Kommentare zu verwalten.
  • Actions [Nur Mac]: About Screen Neue Funktion: über einen About-Screen können die derzeit installierten Komponenten mit ihren Versionsnummern angezeigt werden
  • Theme: Translation Die Menüs wurden ins Englische übersetzt.
  • HUB [Nur Mac]: Neuer Audiotreiber Soundflower gehört der Vergangenheit an: entlang der neuen CoreAudio APIs von OSX 10.11 El Capitan wurde die Audio-Engine für virtuelle Soundkomponenten von Grund auf neu geschrieben.

Release 1.3 – 2015-Jul-05

  • WICHTIG: Bis auf weiteres ist diese Release nur unter Reaper 4.78 lauffähig. Wir arbeiten an einer Unterstützung der Reaper 5.0 Version, informiert Euch hierzu im https://sendegate.de/c/ultraschall.
  • Installer: Der Installer hat ein geschmackvolleres Hintergrundbild bekommen. Die aktuelle stable Version der SWS Extension (2.7) wird installiert.
  • Theme: Überarbeitung des Podcast-Menüs Viele Begrifflichkeiten wurden klarer gefasst und vereinheitlicht. Track Templates (Einspieler, Audio-Track) werden direkt im Menü angezeigt.
  • Theme: Größe der Fenster Die Default-Fenstergröße von Reaper wurde an ein 13″ MBP Retina mit Standard-Auflösung optimiert.
  • Actions: Letzte Kapitelmarke löschen Neue Funktion im Podcast-Menü und als Shortcut: die erste, sich links vom Edit-Cursor (rote Linie) befindliche Kapitelmarke wird gelöscht. In 99% der Fälle ist dies die zuletzt gesetzte.
  • Actions: Setze eine Kapitelmarke 2 Minuten in die Vergangenheit Eine blaue Kapitelmarke mit der Bezeichnung „_Past“ wird zwei Minuten VOR der derzeitigen Position des Edit-Markers gesetzt. Die hilft beim Markeiren einer Stelle in der Art von „eigentlich sind wir schon längst beim nächsten Thema“. Durch die Farbe und den Bezeichner kann die Marke im Schnitt schnell gefunden und an die exakte Position geschoben werden.
  • Actions: Kapitelmarken schreiben und lesen Das Handling zum Export und Import der Kapitelmarken wurde überarbeitet. Kapitelmarken werden nun im Stil projektname.chapters.txt gespeichert.
  • Actions: Textelement einfügen In eine leere Spur kann nun an der Position des Cursors ein Text-Element eingefügt werden, das man mit Klick auf die Sprechblase mit beliebigem Text versehen kann der sich dann wie ein Audio-Element verhält. Diese wenn man eine Folge eher „baut“, also aus vielen Sequenzen zusammensetzt bei denen etwa die klassischen Kapitelmarken zu unflexibel sind.
  • Presets: Ein neues Einspieler-Track Preset wird mitgeliefert, bei dem bereits ein Ducking voreingestellt ist. Über die Routing-Matrix werden die Kanäle ausgewählt die das Ducking aktivieren. Die genaue Bediehnung wird im Release-Screencast demonstriert.
  • Preferences: Die Samplerate wird auf 48KHz gesetzt, die Buffer-Size auf 512. „Ignore running Change Notifications“ wird gesetzt. Bis zur Releasde unseres eigenen Audio-Treibers scheint dies unter OSX die am stabilsten funktionierenden Werte zu sein um Knaksen zu verhindern.
  • Soundboard: Neuer Grid-View Die Ansicht des Soundboard lässt sich umschalten zwischen der bekannten Tabellenansicht und einer Grid-Ansicht
  • Soundboard: Ein- Ausfaden Das Ein- und Ausfaden wird nun in sämtlichen Play-Modi unterstützt – etwa einfaden aus Pause etc.
  • Soundboard: Ducking Es gibt einen neuen Ducking-Schalter der sämtliche gerade laufenden Einspieler sanft auf eine zu definierende, geringere Lautstärke runterregelt über die man gut drübersprechen kann. Ein Ausschalten bewirkt wieder eine Anhebung der Einspieler. Die stärke des Ducking lässt sich in den Soundboard-Settings einstellen.
  • Soundboard: Master-Volume Die Gesamtlautstärke des Einspieler-Outputs kann über einen Schieberegler eingestellt werden
  • Soundboard: Themes Man kann verschiedene Farbsets für das Soundboard einstellen
  • Soundboard: Live-Mode Hat man alle Einstellungen im Soundboard wie Lautstärken einmal eingestellt, kann man diese nun für die Sendung in einen „Lock“ Modus versetzen: egal welche Presets verwendet werden, die Soundboard Einstellungen bleiben unberührt.
  • Misc: Bugfixes in den Plugins Einige garstige Speicherlecks wurden in unseren Reaper-Plugins geschlossen. Damit sich diese jeh auswirken hätte man aber einige Tage aufnehmen müssen.
  • HUB [Nur Mac]: Die virtuellen Sound-Devices werden umbenannt, um die Zuordnung in SKYPE intuitiver zu gestalten. Stereo-Geräte werden vor Mono-Geräte gesetzt um Verschiebungen in der Routing-Matrix vorzubeugen.

Release 1.2 – 2015-Jan-04

  • Installer: Unter Mac OSX können weite Teile der Distribution nun über einen einfachen Installer abgewickelt werden Soundflower Ultraschall-Edition, Startlogo, SWS-Extensions sowie das Ultraschall-Soundboard werden installiert. Manuell muss nur noch einmalig die Theme -Datei in Reaper gezogen werden.
  • Theme: Neuer Eintrag im Podcast-Menü: Navigation/Springe zu Play-Cursor (#-Taste) springt zur aktuellen Position des Play-Cursors (Orange)
  • Theme: Neuer Eintrag im Podcast-Menü: Soundboard Spur anlegen *Legt eine Spur an, in der bereits alle Einstellungen für das Ultraschall Soundboard gesetzt sind. *Im sich öffnenden Auswahlfenster muss man einmalig „Soundboard.RTrackTemplate“ anwählen. Zur Funktionalität des Soundboard s.U.*
  • Theme: Neues Untermenü im Podcast-Menü: Selection *bieter verschiedene nützliche Aktionen um den Schnitt mittels Selections zu beschleunigen – insbesondere Ripple-Delete zum schnellen Löschen von ganzen Passagen über alle Spuren**
  • Theme: Einheitliche Symbole für Chapters(Dreieck/Strick) Neue Icons für setze Kapitelmarke, Export Chapters und Audiodatei Schreiben
  • Theme: Mute- und Solo-Buttons In der Spuranzeige links sind nun immer die jeweiligen Mute- und Solo-Buttons sichtbar.
  • Actions: Neue Menüpunkte und Kontext-Links für den Umgang mit der Mute-Spur (Räuspertasten). Separate Mute-Spur für ausgewählten Track an/Ausschalten, Sichtbarkeit aller Mute-Spuren an/ausschalten. In der separaten Mute-Spur kann direkt mit dem Mauscursor und der linken Maustaste ein Mute-Bereich gemalt werden
  • Actions: Verbessertes Audiodatei schreiben Der Menüpunkt „Audiodatei Schreiben“ und das entsprechende Icon links unten im Edit-View setzen zunächst die Playrate des Projektes auf 1.0 um dann das Render-Menü zu starten. Ferner werden zuvor sämtliche Spuren ausgewählt, so dass man direkt einen Multifrack Export für Auphonic (Stems Export) starten kann.
  • Misc: Das Ultraschall-Soundboard feiert seinen Einstand und ist als VST-Effekt-Plugin realisiert. Für die genaue Bedienung bitte den Release-Screencast schauen. Funktionen: Verwalten von verschiedenen Sets, Play, Pause, Stop, Loop, Fade, einstellbare Fade-Zeit, regelbare Lautstärke pro Einspieler, direkte OSC-Kopplung. Zur OSC-Steuerung – etwas über ein iOS Gerät oder die Wiimotes – kommt in Kürze ein weiterer Screencast
  • Presets: Ultraschall-Presets für Expander und EQ als Ergebnis eine kleinen Workshops mit Michael Kummeth gibt es im EQ das „Ultraschall2“ Preset, das einen sehr guten Ausgangspunkt für moderate EQ-Einstellungen bietet.
  • Presets: optimiertes Datei-Handling Alle Dateien einer Podcast-Folge (Projektdatei, Aufnahmedateien, Peak-Dateien, Kapitelmarken-Datei) werden übersichtlich im Projektordner und mit sinnvollen Unterordnern abgelegt. Details sind dem Screencast zu entnehmen.
  • Presets: Sinnvolle Presets zur Dateibenamung von Aufnahmen eingestellt (Tracknummer-Trackname-Folgenname)
  • Misc: Für die Verlinkung des Projektes auf der eigenen Podcast-Seite werden zwei unauffällige Badges mitgeliefert.
  • Misc: Für Probleme, Anregungen etc. wurde auf sendegate.de ein Support-Forum eingerichtet das den bisherigen Patter-Raum ersetzt: https://sendegate.de/c/ultraschall

Release 1.1 – 2014-Jun-09

  • Theme: Es gibt ein neues Menü „Podcast“ in dem nach Workflowschritten unterteilt sämtliche Podcast-Funktionen gesammelt sind. Die Funktionen gliedern sich nach den drei Workflow-Schritten „Setup, Aufnahme und Produktion“ und sind auch innerhalb der Gruppen so angeordnet, dass man sie von oben nach unten durchgehen kann. Jede neue Aufnahme durchläuft somit die Einträge (oder zumindest Teile davon) des Menüs von oben nach unten. Die Details sind dem 1.1 Release-Screencast zu entnehmen
  • Actions: Import von mp4chaps Kapitelmarken (etwa: Shownotes Export) als Marker
  • Actions: Export von Kapitelmarken als mp4chaps für Podlove und Auphonic
  • Actions: Mit „E“ oder dem neuen Icon werden rote Edit-Marken gesetzt
  • Theme: im Edit-View ist ein neues Icon verfügbar, das den aktuellen Projekt-Ordner öffnet. Der Aufnahme-View wurde im unteren Teil erweitert: es sind nun drei Dockbereiche nebeneinader angesiedelt um Spurenaussteuerung, große Uhr sowie Kapitelmarken gleichzeitig im Blick haben zu können.
  • Actions: im Podcast-Menü gibt es den Eintrag „ausgewählte Spuren für Räuspertasten aktivieren“. Hiermit werden für ausgewählte Spuren die Mute-Enveopes aktiviert und die Automation der Spuren auf WRITE gesetzt. Dies beschleunigt den Einsatz von Räuspertasten ganz erheblich, die Hintergründe sind in der Ultrachall-Folge zu Räuspertasten per Wiimote nachzuschauen.
  • Actions: Alle Spuren für Schnitt vorbereiten mit diesem Eintrag im Podcast-Menü werden die Recording-Buttons aller Spuren ausgeschaltet und der Mute-Automationsmode auf Trim/Read geschaltet. Sollte nach jeder Aufnahme einmal aktiviert werden.
  • Theme: mit einem Rechtsklick auf dem Spurbereich können verschiedene geschmackvoll ausgewählte Preset-Farben ausgewählt werden kreiert von niemand Geringerem als @graphorama!
  • Theme: Legt man Spuren mit den Namen „Einspieler“ oder „SKYPE“ an so werden diese automagisch mit geschmackvollen Farben versehen.
  • Theme: Diverse optische Anpassungen Der Headerbereich ist etwas heller gestaltet. Die Wellenformen werden passend zur Rest-GUI invertiert dargestellt, also hell auf dunkelfarbigem Grund. Die Anzeige, welche Bereiche einer Spur ausgewählt wurden, wurde erheblich klarer gestaltet.
  • Theme: Die Icons wurden mit einer tüchtigen Portion Feenstaub überschüttet. Dies bezieht sich sowohl auf die etwas wertigere Optik, als auch auf den „State“ der nun sauber gehalten wird – man hat jederzeit den Überblick, welcher View aktiv ist, welches Routing-Preset, ob Ripple-Edit aktiv ist sowie ob die Mute-Spuren sichtbar/unsichtbar geschaltet sind.

Release 1.0 „Rams“ – 2014-Feb-09

  • Theme: Ultraschall-Logo und Versionsnummer eingebaut wird in Zukunft wichtig sein um schnell sehen zu können auf welcher Version man unterwegs ist
  • Actions: Exportformat der Kapitelmarken von .csv auf .txt umgestellt Damit man Kapitelmarken einfacher per Cut&Paste in Podlove beim Anlegen einer Episode verwenden kann wurde das Dateiformat für den Export von .csv auf .txt geändert. Die Dateien funktionieren wie bisher ebenfalls millisekundengenau in Auphonic.
  • Preferences: Views speichern nicht mehr die Fensterposition Wenn man die Views anpasst, wird nicht mehr die Hauptfenster-Position mit gespeichert / verändert. Das sollte nun deutlich weniger verwirrend sein.

RC4 – 2014-Feb-07

  • Theme: Playrate Regler eingebaut Oben rechts befindet sich nun ein Regler, mit dem man die Abspielgeschwindigkeit des Podcast beschleunigen kann. Faktor 1,5 kann man noch ganz gut hören – diese Funktion kann im Schnitt (Edit View) nützlich sein um sich zügiger durch eine Aufnahme zu arbeiten. Mit Rechtsklick auf dem Regler kann man den Range des Faders einstellen, ferner sollte dort immer „preserve pitch“ aktiviert sein (wird beides über Project Templates gespeichert, nicht global)
  • Actions: Tastatur-Shortcuts für Navigation durch Projekt um sich flüssiger im Projekt bewegen zu können wurden zwei Tastenbelegungen geändert: alt+links/rechts springt zur vorherigen/nächsten Kapitelmarke, alt+rauf/runter zur jeweils nächsten Itemkante. Letztere Funktion entfaltet großen Charme in Kombination mit „Stile entfernen“, da man so schnell die einzelnen Einspieler durchlaufen kann.
  • Preferences: Master output auch als source in der Routing Matrix Aus Gründen – die nur die Reaper Entwickler kennen – werden in den famosen neuen Presets zwar die Sends für die Tracks gespeichert, nicht jedoch die Master-Sends. Um dennoch ein 1KlickRouting ™ umsetzen zu können wandert die Masterspur wieder als Quelle in die Routingmatrix zurück. Das Setting ist damit: Send auf den Master ist immer aktiviert, dieser schickt aber nicht immer zurück in den Mixer. Ich muss dazu mal eine Screencastfolge machen da zu abstrakt, aber es wird alles gut.

RC3 – 2014-Feb-06

  • Preferences: Menüleiste zeigt verfügbaren Speicher an in der Menüleiste wird nun angezeigt, wieviel freier Plattenplatz noch auf dem Laufwerk vorhanden ist, auf dem aufgezeichnet wird.
  • Theme: Bereichsbeschriftungen die beiden Icon-Bereiche Views und Routing-Presets haben Beschriftungen bekommen um die Funktionen etwas klarer zu machen. Die Beschriftungen selbst sind sinnvoll mit Links zu Preset-Fenstern belegt.
  • Actions: Automagische Kapitelmarkengenerierung Im Edit-View finden sich links zwei neue Icons: diese können radikal bei der Erstellung von Kapitelmarken helfen. Wenn man eine Spur für Einspieler verwendet und diese die Kapitelübergänge markieren, so kann man diese Spur auswählen und dann das erste Icon „Stille entfernen aktivieren – es startet ein Dialog der relativ lange läuft. Ist er bei 100% kann man mit „Split“ die komplette Einspielerspur so zerschneiden lassen, dass nur die einzelnen Einspieler übrig bleiben und Stille komplett entfernt wird. Nun kann man das zweite Icon aktivieren: Kapitelmarken-Foo setzt an den Beginn jeden Einspielers automatisch eine Kapitelmarke. Diese muss man nun nur noch sinnvoll benennen, ein mühsames Marken durch die Gegend schieben ist nicht mehr notwendig (aber natürlich immer noch möglich)“
  • Theme: Icon um die Mute-Spur ein- und auszublenden Ein gängiges Konzept im Podcasting ist die Räuspertaste. Wie in der entsprechenden Ultraschall-Folge erklärt wird diese optimaler Weise über eine Mute-Automation umgesetzt. Da diese Anzeige häufig etwas im Weg ist (besonders beim Schneiden) gibt es nun ein Icon dass die Spuren für alle Tracks ein- oder ausblenden.

RC2 – 2014-Feb-03

  • Preferences: Menüs angepasst ein paar sinnvolle Einträge sind wieder zurück gewandert
  • Preferences: Diverse Korrekturen einige Einträge wurden korrigiert: das vertikale Verschieben von Tracks erzeugt keine Automationspuren, das Verlängern von Tracks loopt nicht den Klanginhalt, ctrl-linke Maus erzeugt einen Maus-Rechtsklick, es wird wieder nur eine Datei to Spur geschrieben
  • Theme: Track-Farbanpassungen Ein wenig mehr Farbe im Track-Bereich

RC1 – 2014-Feb-02

  • Theme: Diverse Farbanpassungen Die Soundspuren haben einen leichten Verlauf erhalten der die Anmutung noch edler macht. Der Hintergrund der großen Zeitanzeige im Aufnahme-View wurde an den Resthintergrund angepasst. Das Icon zur Anzeige des Ripple-Edit Status wurde an die anderen angepasst. Einige Icons wurden für bessere Verständlichkeit ausgetauscht – etwa zum Setzen von Kapitelmarken
  • Preferences: Menüs gelichtet Viele Einträge in den Reaper-Menüs sind für Podcastproduzierende völlig nutzlos und verwirrend. Etliche Einträge wurden daher aus den Menüs entfernt. Die Originalmenüs mit allen Einträgen bleiben dabei als letzter Eintrag in den jeweiligen Menüs erhalten.
  • Actions: Ein weiteres Bedienkonzept wird eingeführt: Snapshots zum Speichern und Abrufen von Routing/Mixerpresets Schon mit den VProdunktions-Views (F7, F8, F9 oder die drei Icons links oben) wurde versucht den klassischen Podcastingworkflow klarer zu unterstützen. Neben diesen Views, die sich auf Fensteraufbau und sichtbare Werkzeuge konzentrieren, tritt nun das Konzept der Snapshots. Diese können im Setup-View (F7 oder Mixer-Icon) rechts unten im Dock als Reiter angesteuert werden und setzen zwingend die SWS-Extension voraus (siehe Installation). Der Ablauf ist simpel: man stellt sich für die verschiedenen Stadien einer Podcastfolge die benötigten Routing-Setups in der Routing-Matrix zusammen und speicher diese in den Snapshots, die sich dann bequem über die Icons links mittig abrufen lassen. Beispiel: während der Preshow können sch bereits alle vor Ort hören, auf den Stream geht aber nur die Fahrstuhlmusik bis die Sendung beginnt. Bevor man das eigentliche Intro abspielt, schaltet man das Preset um auf Produktion (Mikrophon-Icon) und schon gehen alle Sprachkanäle ebenfalls auf den Stream. In der Poshow (Tassebier) kann leise Musik im Hintergrund laufen, im Schnitt-Preset (Schere) ist für das Abhören nur der Kanal hin zur Abhöreinheit (DAW oder lokaler Kopfhörerausgang) aktiviert. Snapshots sind unabhängig von den Views. Man kann also während einer Sendung beliebig in den Views umherschalten. Die Spanshots hingegen greifen direkt in das Routing ein und sollten nur bewusst umgeschaltet werden – sonst ist etwa der Stream tot. Zur Release gibt es eine Ultraschall-Screencast Folge wie man damit produktiv arbeitet.
  • Misc: Auphonic verarbeitet nun unser neues Kapitelmarkenformat ohne Frames. Derzeit rundet Auphonic auf ganze Sekunden ab, man hat also etwas Sicherheitsspielraum nach vorn was eher ein Vorteil ist.

BETA 4 – 2014-Jan-28

  • Theme: Diverse Farbanpassungen noch stärker als bisher werden Farben und Formen reduziert. Mit diesem Theme dürfte Reaper die reduzierteste DAW überhaupt sein – selbst die Buttonanmutungen wurden reduziert.
  • Theme: Neue Iconleiste dynamische Iconleisten sind in Reaper nicht vorgesehen, was uns nicht davon abhalten sollte mittels Windows Presets welche zu bauen. Man kann nun links neben den Spuren die drei Views Setup, Sendung und Nachbereitung umschalten und hat sogar eine Rücmeldung in welchem View man sich gerade befindet. Dazu gibt es ein erstes Experiment mit SWS Snapshots: links neben dem Mixerbereich finden sich drei frei belegbare Snapshots, mit denen man sämtliche Mixer- und Routingeinstellungen speichern und abrufen kann – etwa um in der Preshow Musik einzuspielen während die Podcaster sich zwar unterhalten können (auch mit einem Skype-Partner) aber nicht auf den Stream gehen, dann die Sendung und anschließend eine Aftershow mit leisem Musikteppich

BETA 3 – aka „Der Zeitvernichter“ 2014-Jan-25

  • Preferences: File/Project Settings… 50 – „Project Framerate“ sorgt für sauberen Export der Kapitelmarken ohne Zeitversatz über die Projektlänge. UNBEDINGT so einstellen, selbst wenn man die Distribution ansonsten nicht nutzen möchte, Hintergrund: http://ultraschall.wikigeeks.de/2014/01/25/howto-zeitversatz-bei-kapitelmarken-beheben
  • Preferences: Umstellung der Zeiteinheit auf Minuten:Sekunden an diversen Stellen. Sorgt nachhaltig dafür, dass Kapitelmarken sauber bis auf die Millisekunde nach Auphonic exportiert werden Teil 2.
  • Preferences: Audio/Rendering – 0ms „Tail length when rendering project or stems, or freezing track“ Eine Aufnahme ist nach dem Rendern exakt so lang wie vorher in der Timeline angezeigt. Der bisherige Presetwert von 1.000ms fügt eine stille Sekunde am Ende hinzu und verwirrt vielleicht.
  • Misc: Footprint der Distribution auf 1/3 reduziert.

BETA 2 – 2014-Jan-23

  • Preferences: Audio/Recording – OFF „Always show full track control panel on armed track“ ermöglicht auch Spuren die für die Aufnahme scharfgeschaltet sind in der Höhe sehr klein zu schieben. Dieser Schalter hat im Ultraschall-DR Theme generell keine Funktion, da es hier über das Theme deaktiviert wird.
  • Preferences: Project/Track-Sends Defaults – Input 1 „Record config“ Sorgt dafür, dass bei jeder neu angelegten Spur das Record Monitoring sofort aktiviert ist.
  • Theme: neuer VU-Meter Balken die Pegelanzeige ist nun dreigeteilt bei Aufnahme (Grün-Gelb-Orange) und Abspielen (Blau – Gelb – Orange) für die bessere Aussteuerung im Setup-View (F7): Grün (Blau) reicht von -60db bis -18, Gelbe von -18 bis -6db (gut gepegelter Durchschnitt) und Orange von -6 db bis 0 db (Headroom für Peaks wie lautes Lachen). Wenn man mit einem Hardware-Limiter arbeitet sollte dieser so konfiguriert werden, dass die Aussteuerung knapp in den Orangenen Bereich (-3db) hineinreicht.

BETA 1 – 2014-Jan-21

  • Actions: Actions/Show Action List… – Mousewheel „View:Scroll vertically“ Schaltet das Zoomen mit Zweifinger-Trackpad rauf/runter ab und ersetzt es durch vertical-Scrolling wie überall unter OSX
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Presonus VSL-Interfaces und El Capitan

tl;dr: Presonus hat den Software-Support der VSL-Soundinterfacereihe für OSX El Capitan eingestellt. Kein Beinbruch: mit Ultraschall/Reaper lassen sich bessere Ergebnisse erzielen.

Ausgangslage: immer Ärger mit Presonus

Über die schwierige Hassliebe von PodcasterInnen zu den VSL-Audiointerface-Produkten der Firma Presonus habe ich mich schon einmal länger ausgelassen. Zum einen bieten sie guten Klang, viele Eingänge und Echtzeit-Effekte zu ca. 50% des Preises, den andere Firmen für vergleichbare Features aufrufen. Zum anderen hatte man aber nie den Eindruck, dass die Treiber und Mixeroberflächen wirklich 100% robust waren. Jedes Apple-Update brachte Probleme mit sich. Die Informations- und Supportkultur von Presonus ist und bleibt eine Katastrophe.

Nun zu OSX El Capitan der Paukenschlag: jegliche Weiterentwicklung der VSL-Linie wird eingestellt. Der Gerechtigkeit halber für die Windows-Welt gleich mit. Äh – what? Nur weil Apple sonderbare (wenn wohl auch sinnvolle) Updates im Core-Audio-Bereich herausgibt, müssen die ca. 9/10tel Windows-KäuferInnen gleich mit leiden?

So tickt Presonus.

Wenn man die VSL-Politik wie ich seit Jahren verfolgt, ergibt sich hier ein klares Bild: Sie haben eigentlich von Tag 1 an die technischen Probleme dieser Modellreihe (Aussetzer, Knacksen) nie wirklich in den Griff bekommen und sehen das Update jetzt als willkommene Gelegenheit für einen Exit.

Etwas lapidar heißt es in ihrer Ankündigung (paraphrasiert): „Nun, Eure Interfaces funktionieren ja weiter als Class-Audio Geräte, ihr müsst nur unsere Treiber- und Mixersoftware komplett entfernen.“

Hier entsteht zunächst ein mehr als schaler Beigeschmack: Die VSL-Reihe war deshalb besonders, weil sie in ihrer Mixer-Software nicht nur ein brauchbares Routing zwischen den 8 Eingängen und 8 Ausgängen (!) ermöglichte, sondern vor allem auch für Podcasting hochinteressante Echtzeiteffekte mitbrachte: EQ, Kompressor, Limiter, Noisegate. Diese entfallen nun komplett ohne die Mixer-Software; übrig bleibt ein relativ schlichtes Stück Audio-Hardware, das lediglich Ein- und Ausgänge im OS bereitstellt. Da kann das mobile Zoom H6 mehr (von der Anzahl der Eingänge abgesehen).

Der Grund für all diese Probleme liegt in der sehr speziellen Treiberarchitektur der VSL-Geräte. Der niedrige Preis konnte nur realisiert werden, da in den Geräten schlicht nichts IST als simple Audio-Hardware – und eben keine teuren DSP-Effektbausteine wie bei der teuren Konkurrenz. Das Audio der VSL-Geräte wurde IMMER durch den USB-Stack des Rechners geroutet, softwareseitig durch die Mixer-Software mit Effekten angereichert und dann in die Hardware zurückgeschickt. Das erklärt auch, warum in den VSL-Geräten nie etwas zu hören ist, wenn sie nicht gleichzeitig an einem Rechner hängen – es gibt schlicht kein direktes, in Hardware gegossenes Monitoring im Gerät selbst.

Um nun diesen aufwändigen Weg durch den Rechner ohne allzu große Latenz gehen zu können, wurden etliche Tricks angewandt und Spezifikationen ausgereizt. Apple hat wiederum im Audio- und USB-Bereich – vor allem beim Wechsel von USB 2 nach 3 – sehr viel und wohl nicht immer glücklich an den Spezifikationen gedreht. Presonus – bzw. deren Programmier-Auftragsschmiede – kam da nur extrem schleppend hinterher (etlichen anderen Audio-Buden erging es jedoch ähnlich).

Die Situation ist also offiziell die: keine Effekte mehr, vermutlich kein Monitoring. Für nicht wenige PodcasterInnen eine mittlere Katastrophe.

@gglnx und @rstockm gehen in Klausur

@gglnx und ich wollten das so nicht hinnehmen. Mit viel Liebe hatten wir uns fesche Audio-Racks gebaut, bestehend aus 1818VSL und 8-Kanal Kopfhörerverstärker. Zumindest wollten wir sicher gehen, dass es wirklich keinen Ausweg gibt außer das Update auf El Capitan auszusetzen.

Praktisch im Rack mit einem 8-fach Kopfhörerverstärker

Praktisch im Rack mit einem 8-fach Kopfhörerverstärker

Unser grundsätzlicher Ansatz: Solange das Interface sauber gebaut ist, könnte es möglich sein zumindest die Monitoring-Funktionen über das Betriebssystem zu realisieren – oder noch besser über die DAW Aufnahmesoftware (Ultraschall/Reaper).

Im Ergebnis wäre so die Presonus-Software komplett überflüssig, man könnte dieselben Features direkt in Reaper/Ultraschall abbilden. Die Grundlegenden Mechanismen des Audio-Routings und Monitorings habe ich hier schon einmal erläutert.

Entscheidend für die Alltagstauglichkeit einer solchen Lösung ist dabei die Latenz, also die Verzögerung, mit der das Audiosignal die Wegstrecke vom eigenen Mund über das Mikrofon, A-D Wandler, USB-Stack, DAW-Software, USB-Stack, D-A Wandler und zurück zum Kopfhörer zurücklegt. Gemessen wird die Latenz in Millisekunden (ms) – je kleiner, desto weniger Latenz und desto besser.

Wie misst man diese Latenz von Mikro zu Kopfhörer? Dazu habe ich eine eigene Ultraschall-Folge aufgenommen: Das verwendete Tool „Acoustic Ruler Pro“ hat – egal ob auf iPhone oder iPad eingesetzt – absolut nichts an seiner Nützlichkeit eingebüßt und wird nach wie vor jedem empfohlen, der mal Grund in sein Setup bringen möchte. Es gibt schlicht keinen einfacheren, zuverlässigeren und günstigeren Weg, um wirklich zu messen was im eigenen Headset vor sich geht.

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Auf Kopfhörer ganz zu verzichten ist für versierte PodcasterInnen keine Option, denn:

  • Immersion: man fühlt und spricht anders mit der eigenen Stimme im Kopf
  • Skype und Mumble: wenn auch nur ein Gesprächspartner nicht im selben Raum sitzt, ist ein Kopfhörer unumgänglich
  • Einspieler: Intro, Jingles, andere Soundquellen – all das will man live hören und nicht erst im Schnitt hinzuarbeiten.

Grundlagen: Was Latenz mit Körper-, Direkt- und Reflektionsschall zu tun hat

Kritisch ist nur die Latenz der eigenen Stimme. Hält man sich die Ohren fest zu oder versiegelt sie komplett und spricht, hört man sich immer noch selber. Der Schall der eigenen Stimme wird vom Knochengerüst des Körpers ins Ohr geleitet. Zwar dumpf und nicht allzu laut, aber dennoch gut genug. Dieses Phänomen ist als „Körperschall“ bekannt und der Grund dafür, dass wir unsere eigene Stimme auf Aufnahmen nicht ausstehen können – sie klingt immer eindimensional und ohne Bass. Dies sind genau die Anteile im Frequenzspektrum und die Laufzeitverschiebungen, die der Körperschall unserer eigenen Stimme hinzufügt. In diesem Fraunhofer-Beitrag ist das schön zusammengefasst: es gibt nur exakt einen Menschen, der unsere Stimme scheinbar „normal“ hört. Und das sind wir selbst.

Aus diesem Grund setze ich, gerade für Podcast-EinsteigerInnen – gerne EQ-Filter schon bei der Aufnahme im Monitoring ein: dreht man den Bass einfach etwas hoch um 110KHz, so hört sich die Stimme für die SprecherIn viel „normaler“ an, nicht so fremd.

Warum ist nun Latenz bei der eigenen Stimme so ein großes Problem? Der Körperschall kommt praktisch unmittelbar in unserem Ohr an – er muss sich nicht durch Luft arbeiten und reflektieren, sondern geht direkt durch Knochen und Zähne. Alles was wir sprechen, kommt also mit 0ms Verzögerung im eigenen Ohr an. Unser Gehirn ist es gewohnt, eine weitere Quelle mit einzurechnen: den reflektierten Schall unserer Stimme wie er von Wänden, Möbeln etc. an unser Ohr zurück kommt. Dieser Klang der eigenen Stimme überlagert sich zwar mit dem Körperschall und kommt – je nach Raum – einige Millisekunden verzögert an. Aber das ist das Gehirn ein Leben lang gewohnt. Bedingt durch die Schallgeschwindigkeit von 343 Metern pro Sekunde ergibt sich eine gerundete Latenz von ca. 3ms pro Meter. Sitzt man 3 Meter von einer reflektierenden Wand entfernt, ergibt das hin und zurück 6 Meter, also 6×3 = 18ms Latenz. Ziemlich viel. Im Audio-Bereich für Sprache eigentlich komplett inakzeptabel, warum ergibt das im Alltag dennoch kein Problem? Das liegt an der neben Körperschall und Reflektionsschall bisher unterschlagenen, dritten Klangquelle unserer Stimme: dem Direktschall von Mund zu Ohr. Der ist zwar minimal langsamer als der Körperschall, die wenigen Zentimeter Entfernung werden aber dennoch in weniger als 1ms zurückgelegt. Dieser Direktschall ist auch dafür verantwortlich, dass wir beim Sprechen im Freien etwas von unserer Stimme hören, außer dem Körperschall – denn Reflektionen fehlen ja etwa auf einer grünen Wiese (wir bleiben mal bei einem einfachen Modell ohne Wind).

Dieser Direktschall von Mund zu Ohr ist relativ laut. Ich habe leider keine wissenschaftlichen Quellen dazu gefunden, würde aber vermuten, dass sich die Komponenten unserer Stimme, in einem normalen Raum gesprochen, in etwa so zusammensetzen: 30% Körperschall, 50% Direktschall, 20% Echo/Reflektionsschall (wenn jemand eine Messung hat: gern her damit).

Was passiert nun in einer Podcast-Situation? Man hat ein Mikrofon direkt vor dem Mund, dazu mehr oder weniger gut abschirmende Kopfhörer auf. Der Körperschall bleibt immer gleich laut. Durch den Kopfhörer werden jedoch die anderen beiden Anteile stark gedämpft – je nach Kopfhörer unterschiedlich stark. Dafür wird jedoch der Monitor-Klang des Soundinterfaces eingespielt, quasi als Ersatz für Direktschall und Reflektionsschall. Wird nun der latenzfreie, sonst dominante Direktschall ersetzt durch latenzbehafteten Monitoring-Schall, gerät unser Gehirn ins Trudeln, die Laufzeiten sind nicht die erwarteten.

Die Toleranz für Latenz ist bei jedem Menschen unterschiedlich. Alles unter 4ms ist unkritisch. Der Bereich von 4ms bis 6ms wird mal mehr, mal weniger als etwas irritierend empfunden. Von 6ms bis 10ms hören alle Menschen den Effekt, manche können ihn noch so eben tolerieren. Ab 10ms ist das vorbei: die Latenz ist so groß, dass man beginnt langsamer zu sprechen um die Laufzeiten auszugleichen, ein entspanntes Sprechen ist nicht mehr möglich.

Zurück zu unserem Presonus-Problem. Ausgestattet mit Acoustic Ruler, einem Zoom H6 als Referenzinterface, meinem Presonus VSL 1818, Beyerdynamics Headsets, einem Early 2015 MacBook Pro, OSX 10.11 El Capitan, Ultraschall und 5 Stunden Zeit haben @gglnx und ich alles durchgemessen was uns sinnvoll erschien.

Erster Test: Das Zoom H6 als Referenz

Ein Monitoring im Hardware-Soundinterface kommt – ordentliche A/D-D/A Wandler vorausgesetzt – praktisch immer latenzfrei daher. Eine Überraschung erlebt man hier beim Zoom H6: die Grundlatenz des Monitorings liegt schon bei 3,9ms ohne jegliche aktivierte Effekte. Für die Praxis absolut brauchbar,  aber doch erstaunlich hoch. Nimmt man Effekte wie Limiter oder Kompressor hinzu, steigt die Latenz auf grenzwertige 5,2ms. Da sich aber bisher noch niemand lautstark über diese Latenz beschwert hat, bestätigt sich obige Regel: alles unterhalb von 6ms ist in Ordnung.

Zweiter Test: Presonus ohne Effekte

Der wichtigste Test kam zuerst: welche Latenz wird erzielt, wenn man über die Routing-Matrix von Reaper/Ultraschall das eigene Mikrofonsignal unbearbeitet wieder an das VSL1818 zurückschickt? Wäre dieser Wer zu hoch (> 6ms) stünde ein Verkauf des Gerätes an – man würde schlicht die eigene Stimme nicht hören können.

Die gute Nachricht: die erzielte Latenz lag mit 4,4ms im grünen Bereich – nur knapp über dem H6 ohne Effekte. Dies ist insofern beachtlich, als dass in dem oben verlinkten Grundlagenartikel von Presonus als maximal erzielbare Latenz 5ms angegeben wurde. Wir sind also mit dem neuen Setup sogar schneller als wir es mit dem alten jemals waren.

Einen deutlichen Einfluss hat hierbei die in Reaper/Ultraschall einstellbare Block-Size für den Audio-Buffer. Generell gilt: je kleiner, desto niedriger kann man die Latenz drücken, unterhalb von 16 ergibt sich jedoch keine Verbesserung mehr. Unsere Messwerte:

  • Buffer bei 512: nicht mehr messbar hoch
  • Buffer bei 128: 9,1ms
  • Buffer bei 64: 6,5ms
  • Buffer bei 32: 5,1ms
  • Buffer bei 16: 4,4ms
  • Buffer bei 8: 4,4ms
  • Buffer bei 4: 4,4ms

Generell gibt es hier einen Trade-Off zwischen Stabilität und Performance. Buffer unter 16 sind für Aussetzer und Knackser definitiv anfällig. Je älter der Rechner, desto höher muss man den Buffer setzen. Wir liefern Ultraschall mit einem sehr konservativen Wert von 512 aus. Bisher wurde ja die eigene Stimme nicht durch Reaper für das Monitoring geführt, und bei allen anderen Stimmen ist die Latenz schlicht egal dank fehlendem Körperschall.

Will man diesen neuen Monitoring-Weg beschreiten, sollte man daher sorgfältig probieren, wo die Performance des eigenen Rechners liegt und wann Störungen hinzukommen.

Dritter Test – Effekte

Generell ermutigt haben wir als nächstes getestet, welchen Einfluss Effekte in Reaper/Ultraschall auf die Latenz haben. Das VSL1818 hatte – wie oben erwähnt – Effekte, und auf diese möchte man eigentlich nicht verzichten.

Der erste Versuch war wenig ermutigend: der von uns geliebte „Dynamic Processor“ Effekt – Limiter, Kompressor und Expander kombinierend – ließ die Latenz auf nicht akzeptable 15ms hochschnellen.

Sehr viel besser sah es aber bei den mit Reaper mitgelieferten, von Cockos handgeschmiedeten Rea* Effekten aus. EQ, Limiter, Noisegate und Kompressor bringen keine nennenswerte zusätzliche Latenz in die Kette. Selbst wenn alle gleichzeitig aktiviert sind, werden 5,1 ms nicht überschritten. Das ist knapp besser als das H6. Und im Ergebnis schlicht der Durchbruch: alle im VSL bisher angebotenen Effekte können im neuen Setup ebenfalls genutzt werden, ohne dass die Latenz steigt. Dazu kann man sie wesentlich flexibler parametrisieren als das in der doch eher kargen VSL-Mixersoftware je der Fall war.

Selbst wenn es die Mixersoftware für El Capitan gäbe, würden wir diese neue, rein Reaper-interne Behandlung empfehlen – je weniger Komponenten in der Kette, desto besser.

Möglicherweise ist dieses Verfahren auch für andere Soundinterfaces geeignet: hier wären wir sehr an Vergleichsmessungen interessiert. Auch ist noch unklar, welchen Einfluss die CoreAudio Überarbeitungen von El Capitan auf die Latenz haben, und welche Werte unter Yosemite erzielt würden.

Vierter Test – Aggregate Device und Skype N-1

Eine Teststrecke war noch wichtig: wie verhält sich das Setup, wenn zusätzliche Komplexität in Form eines Aggregate Device und Skype N-1 Schaltung hinzukommt? Erste, wenig überraschende Erkenntnis: die Tage von Soundflower unter El Capitan sind beendet. Unser letzter, angepasster USH-Treiber – im Kern immer noch auf Soundflower basierend – läuft zwar, allerdings immer mit extremem Knacksen und Störungen. Auch bei hoch eingestelltem Buffer von 128.

Abhilfe bringt hier der von Daniel gerade neu entwickelte Ultraschall Hub Treiber: El Capitan only, und direkt entlang der neuen Core-Audio-API entwickelt. Skype wurde nutzbar, wenn auch zu einem Preis. Bei einem Buffer von 16 stieg die Latenz von 4,4ms auf 5,2ms und es kam relativ regelmäßig zu Knacksern. Bei 32 verschwanden diese fast vollständig, die Latenz lag ebenfalls um 0,7ms höher: 5,8 statt 5,1. Keinerlei Störungen gab es mehr bei einem Buffer von 64: die 7,2ms Latenz haben uns dann jedoch schon ziemlich gestört.

Generell ist hier noch Grundlagenforschung notwendig, auch die Arbeiten am Hub sind noch nicht abgeschlossen. Wir sind aber zuversichtlich, hier mit unserer Ultraschall 2.0 Release zum #ppw15b Klarheit zu haben.

Fazit

Im Ergebnis ist der eingestellte Presonus-Support für die VSL-Geräte wohl nicht die gefürchtete Katastrophe. Der Device „Scheitern als Chance“ folgend haben wir – zumindest auf aktuellen Macs – gute Chancen, mit größerer Kontrolle ein besseres Setup zu fahren als bisher – solange man keine Aggregate Devices benötigt. Für diese Ferngesprächs-Setups ist noch weitere Forschung notwendig – Messwerte gerne im Sendegate einbringen!

 

winreaper

Ultraschall 1.3 unter Windows installieren

In den letzten Wochen bekomme ich häufiger folgende zwei Aussagen zu hören:

  1. Ich nutze Windows. Da gibt es ja nix, daher nehme ich Audacity.
  2. Ich nutze Windows. Aber da gibt es ja kein Ultraschall für Windows, also nutze ich das normale Reaper.

Beides ist gleichermaßen schrecklich. Im Sinne von: ich leide quasi körperlich. Ich liebe Open Source, aber niemand sollte gezwungen sein Audacity zu nutzen.

re:publica 2014

Wer die schlanken 39 € für Reaper nicht aufbringen kann: die Testversion läuft nie ab. Ehrlich. Und die 60 Minuten Einarbeitungszeit in eine neue Software habt ihr nach zwei Stunden weniger Ärgern über Audacity wieder drin.

Bleibt das Argument: aber unter Windows gibt es für Reaper ja kein Ultraschall. Nun zum einen war das bis zur 1.2 nicht korrekt, da gab es eine Windows-Release von. Zum anderen gilt immer noch mein Start-Statement dieses Projektes von vor drei Jahren: in seinen Standard-Settings ist Reaper ABSURD FALSCH für Podcasting eingestellt. Da könnt ihr eigentlich gleich Audacity nehmen /o\

Auch wenn wir also unseren Hauptentwicklungs-Strang weiterhin auf Mac OSX konzentrieren werden (und hier auf 10.11 only schwenken – weil besser), habe ich mich hingesetzt und eine 1.3 Release für Windows zusammengebaut.

Hier könnt Ihr sie laden:

Die Installation ist in wenigen Sekunden erledigt:

  1. Ladet und installiert Euch die aktuellste 5er Version von Reaper für Windows (da seid Ihr weiter als die Mac-UserInnen!): http://www.reaper.fm/download.php
  2. Bitte danach die SWS Extensions für Windows laden und installieren: http://sws.mj-s.com
  3. Startet Reaper. Mitten in das geöffnete Programmfenster lasst Ihr die Datei von dem Button oben fallen (Drag & Drop). Jetzt immer „OK“ oder „Weiter“ klicken. Reaper neu starten.
  4. Sollte Euer Reaper jetzt ohne Buttons sondern nur mit Texticons angezeigt wird, so wie hier: f9d50eb0189d98679c20816f6a6b4dc05efe1f0a.png dann versucht bitte Folgendes: im Menü unter „Options“ im Bereich „Themes“ auswählen: Ultraschall 1_1 oder, falls vorhanden, Ultraschall 1_3 das sollte die GUI wieder herstellen.
  5. FERTIG.

Ich habe vier Funktionen aus der GUI ausgebaut, die nur mit unserem Mac-Plugin funktionieren. Dies betrifft zum einen Skype N-1 Schaltungen (die gehen mangels virtueller Soundkarten unter Windows nicht) und zum anderen den direkten Kapitelmarken-Export. Den könnt Ihr aber unter Windows problemlos nach dieser Anleitung bauen: https://youtu.be/eug15eUF-5o

Vielleicht baue ich für die nächste Ultraschall-Version nochmal den Export für Windows nach.

Im Ergebnis habt ihr so binnen Sekunden ein zu 95% einsatzfähiges, gut konfiguriertes und lecker anzusehendes Schnittprogramm für Eure Podcasts. Unter Windows.

Have fun.

 

soundfail

Yosemite, Ultraschall und Podcasting

Yosemite, die neuste Inkarnation von OS X (Version 10.10) ist nun seit etlichen Tagen als Final verfügbar. Leider bringt diese Release für die Podcastwelt eher Probleme mit sich als Lösungen oder Verbesserungen. Im Folgenden versuche ich den aktuellen Forschungsstand zusammenzufassen:

 

Reaper und Yosemite

Es gibt derzeit keine Anzeichen dafür, dass Reaper als Aufnahmesoftware – bzw. unser Ultraschall-Theme – zu irgendwelchen Problemen in Yosemite führt. Hier kann Entwarnung gegeben werden. Auch Nicecast scheint problemlos zu laufen.

Soundflower und Yosemite

Hier fangen die Probleme an. (Wer sich fragt, wozu Soundflower zum Podcasting gut sein soll: das erkläre ich in meinem Screencast ab Folge 9) Der häufigste Fall nach einem Update von Mavericks mit installiertem Soundflower-Treiber – egal ob das Original oder unsere optimierte Ultraschall-Version – scheint zu sein: alle neu angelegten Kanäle bzw. virtuellen Soundkarten sind in der Audio-Midi Steuerung verschwunden. Eine Neuinstallation der Treiber scheitert in der Regel.

Der Grund scheint darin zu liegen, dass Yosemite bei einem Upgrade die schon recht tief ins System eingreifenden Treiber vorsichtshalber löscht, jedoch nicht gründlich genug. Reste der Treiber verhindern dann nach einem Upgrade eine einfache Neuinstallation. Die händische Entfernung dieser Reste ist relativ aufwändig.

Die Lösung: Heiko aus unserem Team hat einen Uninstaller gebaut, der rückstandslos alle vorherigen Soundflower/Ultraschall Spuren beseitigt und eine Neuinstallation ermöglicht. Da man nicht einfach so jedem daher gelaufenen Script vertrauen sollte, könnt Ihr hier den Quellcode einsehen. Ihr findet unseren Uninstaller hier:

Achtung: wir hatten noch keine Zeit, den Uninstaller so zu modifizieren, dass die Bildschirm-Texte Sinn ergeben – man installiert nichts, sondern Deinstalliert. Lasst Euch dadurch nicht irritieren und klickt einfach immer auf „Weiter“.

Sind die Altlasten erst einmal entfernt, läuft die Neu-Installation von Soundflower problemlos durch. Eventuell müsst Ihr die Rechte im System anpassen, so dass auch Software von nicht-lizensierten Entwicklern zugelassen wird. Wir arbeiten noch an diesem Detail:

sicherheit

Für die Neuinstallation könnt Ihr entweder auf die bewährte Distribution von Marius Eisenbraun zurück greifen oder aber unsere eigene, weiter reduzierte Fassung probieren:

Dieser Treiber nutzt dieselbe technische Grundlage wie die alte Fassung, reduziert aber weiter die Anzahl der Kanäle: die Skype-Devices etwa sind nun sinnvoller Weise beide in Mono gehalten. Das schafft insgesamt mehr Übersicht und schont Ressourcen.

Wir arbeiten gerade noch an einem Geheimprojekt, das aber wohl erst zum Podlove Workshop Ende November das Licht der Welt erblicken wird. Mit dem Verfahren oben solltet Ihr jedoch – bis auf die unten zu diskutierenden Probleme – prinzipiell wieder aufnahmefähig sein.

Yosemite und Audioprobleme

343Max fasst es leider sehr treffend zusammen:

max

Man muss leider feststellen: es vergeht derzeit kein Tag, an dem mich nicht Katastrophenmeldungen aus dem Lager der PodcasterInnen erreichen nach Updates auf Yosemite. Diese lassen sich grob in diese Rubriken unterteilen:

  • Knistern auf Aufnahme/Stream/Kopfhörern. Dieses Problem ist derzeit ungemein weit verbreitet und uns wohl bekannt: einige Mavericks-Versionen reagierten in Kombination mit USB2 Soundinterfaces an USB3 Ports ganz ähnlich. Entgegen ersten Vermutungen sind hiervon nicht (mal wieder) vor allem Presonus-Geräte betroffen, sondern mindestens auch Focusrite und Steinberg, vereinzelt auch M-Audio. Zusammengefasst lässt sich sagen: wir sind wieder auf dem Stand von vor ca. 12 Monaten. Clemens hat in der Freakshow dazu alles Wesentliche gesagt: die Firmen kommen trotz langer Beta-Testphase mal wieder nicht aus dem Quark. Mögliche Lösungen fallen hier sehr unterschiedlich aus. Bei meinem 1818VSL hat es geholfen, ein Downgrade auf den vorletzten Treiber vorzunehmen. Da keinerlei Features hinzu kamen, ist das bis auf weiteres ein brauchbarer Weg. Andere berichten dass es hilft, in der Audio-Midi Steuerung die Drift-Korrektur zu deaktivieren (diese regelt eigentlich das zeitlich synchron laufen der verschiedenen aggregierten Devices). Eventuell hilft auch das Zwischenschalten eines zusätzlichen, strombetriebenen HUBs. Generell muss man sagen, dass hier noch Grundlagenforschung nötig ist – ich aktualisiere diesen Bereich sobald sich Neues ergibt.
  • Ausfall von Soundflower/Ultraschall Devices. Scheint zum Glück deutlich seltener vorzukommen, dann aber scheinbar unmittelbar und ohne Vorwarnung im Betrieb – also während der Aufnahme, dann wenn man es wirklich nicht brauchen kann. Muss weiter beobachtet werden, Vorkommnisse bitte hier in den Kommentaren posten!
  • Das Soundinterface startet gar nicht erst. War auch bei meinem 1818VSL der Fall, hier hilft wohl vor allem ein „Hot-Plugin“: im Betrieb das laufende Gerät aus der USB-Buchse heraus- und wieder hineinstecken. Was dann nur zu besagtem Knister-Problem (s.o.) führte. Es lohnt sicherlich auch, die Herstellerseiten abzuklappern und nach aktualisierten Treibern zu forschen. Oder eben gerade – wie im Fall von Presonus – ältere zu nehmen. Eine sehr unbefriedigende Situation.

Fazit: derzeit kann für all diejenigen, die störungsfrei Podcasts auf dem Mac produzieren wollen und ein stabiles System schätzen, von einem Update auf Yosemite nur abgeraten werden. Die Probleme sind relativ konfus aber breit gestreut. Möglicherweise wird das alles mit dem nächsten Patch behoben, der Angriff Steiner erfolgt oder jemand findet den Schlüssel zu all den unterschiedlichen Problemen. Derzeit bringt das Update auf Yosemite aber keinerlei Vorteile sondern eher nur Stress. Bleibt bei Euren stabilen Setups, produziert coole Sendungen und lest hier mit, wie sich die Lage entwickelt.

Alle von Euch, die Probleme haben, oder aber auch Lösungen gefunden haben: bitte schreibt hier in den Kommentaren rein, was Euer Setup ist und wo Probleme auftauchen. Wenn alles fehlerfrei läuft: auch das ist eine Erwähnung wert, immer bitte mit Angabe der genauen Hardware (Mac+Audiointerface).

 

 

 

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Das Ultraschall-Projekt im "Der Lautsprecher" Podcast Folge 13

Tim und ich sprechen etwas ausführlicher über das Projekt, den aktuellen Stand und welche nahliegenden Ziele wir sehen.

Ultraschall Cover

Folge 16 – Ultraschall 1.1 Installation und Funktionen

Nach viel zu langer Zeit ist endlich die 1.1 fertig: immer kam noch ein Feature um die Ecke das integriert werden wollte. Hier nun aber endlich ein solider Stand, zum Produktiveinsatz empfohlen. Unter Download gibt es die benötigten Dateien, bitte die Install-Anleitung beachten. Alles Weitere erklärt das Video: